Drahtschneider Feldmodifikation auf Stoßstange
Drahtschneider Feldmodifikation an Stoßstange
Anti-Enthauptungsvorrichtung
Feldmodifikation Drahtschneider wie im Zweiten Weltkrieg eingesetzt, um Insassen offener Fahrzeuge vor über Straßen gespannten Drähten zu schützen. Diese Vorrichtung wurde ab 1943 im Feld von militärischen Einheiten angebracht, insbesondere von Kavallerie- und Aufklärungseinheiten, die mit heruntergeklappter Windschutzscheibe operierten.
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Typ Feldmodifikation |
Montage An vorderer Stoßstange |
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Funktion Anti-Enthauptungsschutz |
Periode WWII 1943-1945 |
Eigenschaften
- Vertikaler Stahlstab an vorderer Stoßstange montiert
- Ragt über Köpfe der Insassen hinaus
- Fängt gespannte Drähte auf und schneidet diese durch
- Kein Standardmodell — Feldmodifikation aus verfügbaren Materialien
- Typisch aus Winkeleisen, T-Profil oder Rohr gefertigt
★ Authentische Feldmodifikation wie von alliierten Einheiten in Europa während des Zweiten Weltkriegs angewendet. Besonders verwendet in der Normandie, Italien und Frankreich, wo der Feind Drahtfallen über Straßen spannte.
Anwendung
Diese Vorrichtung wurde hauptsächlich von Kavallerie- und Aufklärungseinheiten angewendet, die mit heruntergeklappter Windschutzscheibe vorfuhren. Erster registrierter Einsatz in Tunesien (1943), vielfach angewendet in Italien (1943-1945) und besonders notwendig in Frankreich ab D-Day (1944). Soldaten verwendeten verfügbare Materialien: Winkeleisen, deutsche Stacheldrahtpfosten von den Stränden, T-Profile oder Rohre.
Montagehinweise
Die Montage erfolgte auf verschiedene Weisen je nach verfügbaren Materialien und Vorlieben: an Stoßstange geschweißt, mit Schrauben über vorhandene Befestigungslöcher montiert oder mit Klemmen befestigt. Typisch 60-75 cm über der Windschutzscheibe herausragend. Stützbügel oft mit zentraler Kühlergrill-Montageschraube verbunden. Achtung: Vorrichtung ragt hoch heraus — bei Arbeiten leicht zu vergessen.
Kompatibilität
Diese Feldmodifikation wurde an allen offenen Militärfahrzeugen angebracht, wo die Besatzung mit heruntergeklappter Windschutzscheibe fuhr. Kein Standardmodell — jede Einheit improvisierte mit verfügbaren Materialien. Montage variiert je nach Ausführung.
Historischer Kontext
Deutsche Truppen spannten ab 1943 straffe Drähte über Straßen als Falle gegen Insassen offener Fahrzeuge. Als Gegenmaßnahme entwickelten alliierte Soldaten im Feld diesen Drahtschneider. Materialien variierten von Winkeleisen bis zu deutschen Stacheldrahtpfosten, die an den Stränden der Normandie gefunden wurden.
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Dieses Teil ist für die Restaurierung historischer Militärfahrzeuge bestimmt. Anpassen, Ausrichten, Entgraten oder Nacharbeiten gehört zu dieser Arbeit und liegt in der Natur dieser Ware. Auch zwischen Originalfahrzeugen bestehen Maßunterschiede.
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Dieses Teil passt auf:
| Modell | Baujahre |
|---|---|
| Militär-Jeeps | |
| Willys MB (early) | 1941, 1942 |
| Willys MB | 1942, 1943, 1944, 1945 |
| Ford GPW (early) | 1942 |
| Ford GPW | 1942, 1943, 1944, 1945 |
| Hotchkiss M201 (early) | 1956, 1957, 1958, 1959 |
| Hotchkiss M201 | 1956, 1957, 1958, 1959, 1960, 1961, 1962, 1963, 1964, 1965, 1966 |
📐 Schemata & technische Zeichnungen
Aus dem originalen Technical Manual TM 10-1513 — Maintenance Manual — nur für Willys MB / Ford GPW (1942)









